Eine Solaranlage ist mehr als nur ein paar Panels auf dem Dach. Damit Sie wirklich unabhängigen, nutzbaren Strom bekommen, brauchen Sie drei zentrale Komponenten: Wechselrichter, Akku und Laderegler. Wenn eines davon nicht passt, funktioniert das ganze System nicht so, wie es soll.
Ohne Wechselrichter läuft gar nichts. Er wandelt den Gleichstrom (DC) aus den Solarpanels in nutzbaren Wechselstrom (AC) für Ihre Geräte.
Aber nicht jeder Wechselrichter ist gleich. Es gibt drei Haupttypen:
Für Unternehmen mit Netzanschluss ist ein Hybrid-Wechselrichter oft die beste Wahl. Er gibt Ihnen Flexibilität und schützt vor Stromausfällen. Achten Sie außerdem auf die passende Leistung – der Wechselrichter muss zur Anzahl und Leistung Ihrer Solarpanels passen.
Ohne Speicher verpufft ein Großteil Ihrer erzeugten Energie. Ein Akku speichert überschüssige Energie tagsüber und stellt sie abends oder bei schlechtem Wetter zur Verfügung.
Es gibt zwei Haupttypen:
Für gewerbliche Nutzung lohnt sich fast immer ein Lithium-Akku. Er hat mehr Ladezyklen und arbeitet effizienter – das zahlt sich langfristig aus.
Der Laderegler steuert, wie der Strom aus den Panels in den Akku fließt. Ohne ihn: Überladung, Unterladung, kürzere Lebensdauer des Akkus.
Viele moderne Wechselrichter haben bereits einen integrierten Laderegler. Wenn Sie also ein durchdachtes Komplettsystem wählen, ist dieses Bauteil oft schon dabei. Falls nicht: Unbedingt darauf achten, dass der Regler zur Batteriespannung und Leistung der Anlage passt.
Das beste Panel bringt nichts, wenn der Rest nicht stimmt. Alle Komponenten müssen kompatibel sein – in Spannung, Leistung, Schnittstellen. Wer an einem Punkt spart, riskiert Verluste oder sogar Ausfälle.
Unser Tipp: Setzen Sie auf Systeme, bei denen alles aufeinander abgestimmt ist. So vermeiden Sie böse Überraschungen nach der Installation.